DRAUSSEN BLEIBEN MÜSSEN:

Fremdgetränke, Waffen und andere gefährliche Gegenstände, gewaltbereite Radikale jeglicher Art und Nazis sowieso ...

Das kleine Festival 1x1



Ihr wolltet Musik hören und nun haben wir Bedingungen? Na ja, ganz so wild ist das alles nicht. Aber ein paar Bitten haben wir schon:

Parken
Bitte nutzt zum Parken Kanzlers Weide oder die Parkplätze am BZA oder eben die Schlagde. Don't park at the Johannsenstraße. Generell bitten wir euch, den Aufmarsch und den Abmarsch durch Wohngebiete nicht zur Gesangsstunde umfunktionieren. Die Weserlieder laufen auch deswegen seit Jahren so gut, weil wir versuchen, das Miteinander mit den weniger Rock-interessierten Bürgern möglichst harmonisch zu gestalten. Danke an dieser Stelle auch an die Anwohner. Wir wissen Toleranz zu schätzen.   

Eigene Getränke und Müll entsorgen
Natürlich können wir verstehen, dass vor allem die jüngeren unter euch knapp bei Kasse sind und am liebsten ihre eigenen Getränke mitbringen würden. Wir wollen aber auch im nächsten Jahr weitermachen und so ein Festival kostet eine nicht gerade kleine Stange Geld. Vergesst außerdem nicht: Nicht die Menge macht's, sondern die Qualität. Also: Lasst eure Getränke bitte zuhause und nutzt für Müll die entsprechenden Behältnisse. Wer Müll in der Weser entsorgt, wird von unserem Fischereibeauftragten Herrn Schoen gerne mal als Aalköder verwendet.

Schwimmen in der Weser
Die Weser ist zwar nicht mehr so "igitt" wie vor ein paar Jahren aber immer noch genauso "huaaaaa gluck", also: nicht schwimmen, niemanden reinkippen. Am besten ihr haltet immer einen respektablen Abstand zur Uferböschung. Solltet ihr jemanden bei unfreiwilligen oder übermütigen Schwimmversuchen entdecken wären wir euch dankbar, wenn ihr ihn nicht für eine Angelpose haltet und erst mal wartet, ob er nun wieder auftaucht oder nicht bevor ihr anschlagt...

Wie benehme ich mich am Bierwagen
Geh'n wir zum Zeltfest machen wir laut, wenn's Bier nicht läuft? Von uns aus. Aber bei uns läuft das bitte anders. Vergesst nicht: alle die an den beiden Abenden auf den Bierwagen stehen machen das, weil sie an die Sache glauben. Und zwar ehrenamtlich. Wird es mal eng und ihr müsst mal länger als eine Minute auf euer Getränk warten, hat das nur einen Grund: euer zahlreiches Erscheinen hat uns überrascht. Wer kann, darf gerne als Assistent dem Thekenpersonal seine Hilfe anbieten. Wer nicht Gläser spülen kann, erzählt den anderen Nöselbacken einfach ein paar gute Witze. Aber bitte nur gute. Das Thekenpersonal hört mit, wir möchten nicht, dass jemand wegen akustischer Belästigung vorzeitig den Dienst quittiert. Wer das Rummeckern aber nicht lassen kann, bekommt irgendwann gar nix mehr. So einfach ist die Welt manchmal. Die allgemeinen Benimmregeln gelten übrigens auch an den anderen Verzehrständen.

Musikwünsche
Welche Frage kann das Orga-Team spätestens nach 2 Stunden nicht mehr hören? Richtig. "Wieso spielen denn die xy nicht?"... Ganz ehrlich. Es gibt bei jeder Band die an den beiden Abenden spielt einen triftigen Grund dafür, dass sie bei den Weserliedern spielt. Das haben wir uns lange überlegt, es wurde gestritten, ja, manch bittere Träne wurde darüber vergossen, dass wir leider nur begrenzte Spielzeiten zur Verfügung haben. Wenn ihr jetzt auch noch das Jammern anfangt, verlieren wir den Glauben an das Gute in uns. Das wollt ihr ja nicht. Wenn ihr meint, die Bands davon überzeugen zu müssen, für euch die Jukebox zu machen, nur zu. Es soll Sänger geben, die durchaus eine Hand frei haben und gerne eine Bierdusche für allzu aufdringliche Hobby-DJs bereit halten.

Bekleidung
Habt ihr bitte alle angemessen an. Ist ja schließlich ein Familienfest und kein Familienplanungsfest.

Kinder
Finden wir ausdrücklich gut, wenn Kinder frühzeitig an Kultur gewöhnt werden. Allerdings geben wir zu bedenken, dass es altersgemäße Verweilzeiten geben sollte. Apropos verweilen: Na ja, es ist schon in Bühnennähe immer etwas lauter, das ist ja bei Rockmusik so. Wir raten daher, dass eure Zwerge entweder einen gewissen Abstand zur Bühne halten, oder aber mit entsprechendem Lärmschutz in den Lauschern geschützt werden. Auf der Bühne sehen wir die Racker nicht so gerne, weil da ruck-zuck mal einer runterplumpst. Die Musiker machen schließlich Musik und haben dementsprechend kaum Zeit für zusätzliche Betreuungseinheiten. Aber ihr wisst sicher, was für euren Nachwuchs förderlich ist. Ansonsten gelten wie überall die Regeln des Kinder- und Jugendschutzes.

Security
Ja, es muss sie geben. Und wir sind froh, dass sie da sind. Dass es so ist, hat mit dem in den letzten Jahren leider zugenommenen Fehlverhalten einiger Vollpfosten zu tun, die meinen, sie können sich überall so benehmen, wie zuhause im Keller. Und unsere Security ist freundlich und gut. Wer natürlich im volltrunkenen Zustand dumme Sprüche raushaut, muss sich nicht wundern, wenn Freundlichkeit auch mal endlich ist. Also, bitte leistet den Anweisungen der Security Folge. Wenn ihr euch ungerecht behandelt fühlt, bittet die Security darum, jemandem vom Orga-Team hinzuzuholen. Aber so nach dem 5., 6. Mal verlieren auch wir langsam den Spaß daran. Seid einfach lieb, dann wird auch alles gut.

Pullern
Frau mag dort nicht aber Mann muss einfach? Hey, das ist alter Kram. Lasst die Natur in Ruhe, es gibt Toiletten. Die sind beleuchtet, ausgeschildert und günstig. Wir weisen euch den Weg...

Fotografen
In Zeiten von Smartphones ist es sicherlich normal, wenn für den "Hausgebrauch" fotografiert wird. Dagegen haben die Bands in der Regel nichts. Allerdings bitten wir euch, auf die Verwendung von Blitzen zu verzichten. Professionelle Fotografen können sich bei uns akkreditieren lassen und erhalten von uns bei Bedarf genauere Infos über eventuelle Beschränkungen. Gut, das hatten wir bis jetzt noch nicht, aber es könnte ja mal sein :) Weitere Infos erteilt Herr Schoen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beißen, kratzen und hauen
Siehe "Security". Allerdings fällt der Punkt "Diskussion mit dem Orga-Team" dann in der Regel weg und es wird gleich ein Platzverweis erteilt.

Platzverweis?
Da gab es in der Vergangenheit leider auch immer mal wieder den Einen oder Anderen, der meinte, uns die lange Nase zeigen zu wollen. Nach dem Motto "ich bin ein freier Mensch in einem freien Land". Stimmt ja auch. Aber bei Fehlverhalten wird dieses freie Land halt mal für 2 Abende ein paar Tausend Quadratmeter kleiner. Macht doch nix, ist doch noch Platz genug. Aber im Ernst: Wer randaliert, andere Besucher oder die Helfer anmacht, hat ein bevorzugtes Anrecht darauf, das Gelände vorzeitig verlassen zu dürfen. Ist nicht nur angemessen, sondern auch juristisch einwandfrei ...

Angeln
Nur mit gültigem Angelschein und Fischereierlaubnisschein. Wir empfehlen allerdings keinen Festivaltag. Fische sind da etwas empfindlich.

Spenden
Ja, ihr dürft, denn die Durchführung des Festivals ist in den letzten Jahren nicht gerade billiger geworden. Wir wollen aber auch in Zukunft ein "Umsonst & Draußen"-Festival bleiben, sprich: Der Eintritt soll frei bleiben! Wir haben in diesem Jahr erstmals Spendenboxen auf dem Gelände verteilt. Ob Scheinchen oder Kleingeld: Wir freuen uns über jede Zuwendung, die selbstverständlich allle zu 100% ins nächste Festival fließen!

Gute Stimmung
Ist ja irgendwie der Sinn der Sache. Ihr alle tragt mit eurem Verhalten dazu bei, dass alles gut wird. Und wir freuen uns jedes Jahr wieder aufs Neue, dass das mit der Stimmung wie im Vorjahr wieder so gut klappt. Geheult wird nur, wenn das Geld fürs Bier alles ist. Aber dem könnt ihr ja vorbeugen. Bringt einfach ein paar Taler mehr mit.

Sturm
Hatten wir schon. Hat sich nicht bewährt.

Eintritt
Was?